XENAS
TRAUM!
Eine moderne Novelle
von
Klaus Ky Kyde
Alle weiteren Rechte sind dem Autor vorbehalten, ausgenommen der Zitate von Graham Greene und Cesare Pavese.
20
Das Tagebuch
Die Sonne glitzerte scheu durch die Fenster, zeigte schon erste Frühlingskraft. Wohl nicht für lange, aber lange genug, um zu erfreuen.
Xena schnappte sich das Buch, goss Tee in eine Tasse und vertiefte sich, auf dem Sofa bequem ausgestreckt, in ihre Lektüre:
Die Dinge dieser Welt sind Symbole innerer Wirklichkeit, unserer oder der eines anderen.
Wie treffend!
Ein sicheres Zeichen von Liebe ist es, wenn man danach begehrt, die Kindheit des anderen zu kennen, wieder zu durchleben.
Ja, dann viel Spaß Kerstin!
Das Leben ist nicht Suche nach Erfahrung, sondern Suche nach sich selbst.
Wie wahr!
Eines der unangenehmsten Dinge im Leben ist, sich im Ton zu vergreifen. Wir hassen eine Person, wenn sie sich im Ton vergreift.
Richtig! Gilt für jeden, der dies missachtet. Ist mir schon immer so aufgefallen. Aber wenn der Ton von jemandem nicht passt, muss ich auch in mir etwas drehen. Toleranz heißt das.
Sinnlichkeit ist Gefühlsüberschwang.
Da brauche ich nur an Kerstin zu denken, vorhin am Telefon.
Auch sich opfern ist eine Frage der Schlauheit.
Hmh, ob Faynah schlau genug ist?
Wer sich nicht selbst rettet, den kann niemand retten.
Ja, das hätte ich ihr sagen können. Hab ich nicht auch? So ähnlich. Man hat Mitleid nur mit den Menschen, die keines mit sich selber haben.
Genau so meine ich das auch.
Und zum Abschluss des Jahres 1940: Alles das, was unser Körper über die Dinge, über die Übung der Sinne hinaus tut, bleibt nicht wahrgenommen.
Damit meint er wohl jenes Unbewusste, das unser Bewusstsein nicht registriert? Weil wir momentan keine Verwendung dafür hatten und es dann brach liegen bleibt. Ja, verstehe ich. Neben dem, was wir wahrnehmen gibt es viel mehr, das wir nicht wahrnehmen.
Nicht Wahrgenommenes, in etwa, und definiert sich als Kraft der Gleichgültigkeit, die sich zur Dauer ausdrückt. So könnte das Anorganische vom Nichtwahrgenommenen existieren, wie etwa ein Stein?
Eine interessante Theorie.
Das Jahr 1941? Nein, genug, sonst vertrudeln mir noch die Sinne. Da könnte man ja endlos weiter sinnen. Vista hatte Wort gehalten, der Mann hat Niveau. Xena legte das Buch beiseite und döste vor sich hin.
Als sie nach etwas mehr als einer Stunde aufwachte, fiel ihr sofort auf, dass sie wieder diesen visionären Traum hatte. Fast wieder bei sich, die Augen öffnend, stubbte sie sich fest.
Verdammt, ich wollte doch mit Gwen über diesen Traum sprechen. Hatte sich gar nicht ergeben, als wir zusammen waren. Ob sie jetzt Zeit hat? Ich maile sie zumindest mal an, anfragen stört nicht so sehr. Sie kann ja zurück rufen, wenn sie Muse hat.
Einige Zeit später rief die Freundin doch noch an, wie Xena von Gwen stets erwarten konnte, sie war immer eine zuverlässige Freundin. War sie deshalb vielleicht auch wieder von ihrem geliebten Paris hierher gezogen? Wenn auch nur für einige Monate, wie sie sich ja erklärte.
Projektaufgaben hatten es ihr angetan. Die machten nicht so abhängig und man konnte nach einiger Zeit etwas anderes ins Auge fassen. Das war ihr Faible. Sie liebte diesen nomadenhaften Touch.
Gwen, schön, dass du gleich zurückrufst! Lieb von dir. Ich dachte heute früh schon daran, dass wir wieder einen Termin für das Treffen ausmachen sollten, fast alle fragen mich schon wissbegierig.
Ja, Xena, toll, ich dachte auch schon an euch alle, dass wir uns wieder treffen, so wie vorigen Samstag. Das war wie früher und sollte fortgesetzt werden.
Bin ich absolut dabei. Wie wäre es mit kommendem Samstag? Hast du Zeit oder nimmt dich Guy doch in Anspruch am Wochenende?
Nein, am Wochenende nicht, aber er ist am Dienstag wieder bei mir, bevor er nach Stockholm muss. Er hat viel zu tun momentan. Kaum Zeit für sich, also auch nicht für mich. Leider. Das geht wohl so weiter bis in den Herbst. Wenn ich hier mein Projekt abgeschlossen habe, wird er in Schweden seine Vorträge auch abgeschlossen haben. Dann könnte es sein, dass wir den Winter über in der Metropole verbringen. Jedoch wollten wir im September zwei, drei Wochen ausruhen, nahe Bayonne am Atlantik, wo ein Freund von Guy uns ein Appartement überlassen will.
Na, toll, dein Jahr scheint ja sehr ausgefüllt und verplant. Umso schöner, dass du die Monate noch bei uns bist. Wie schön das Leben doch spielt.
Ja, finde ich ebenso. Und du? Willst du nicht wieder nach Paris kommen für einige Zeit?
Momentan sieht es nicht so aus, Gwen, leider nein. Ich habe nichts, das mir auch nur die Aussicht dahin bieten könnte. Die Vermittlungen sind zu dünn gesät, Neuankömmlinge sind günstiger, weil sie staatliche Unterstützungen einbringen können. Du weißt ja, wie streng die Bedingungen sind. Ist auch richtig so, um den Missbrauch in Grenzen zu halten.
Du hast Recht. Der Übergang zur praxisbezogenen Dauerarbeit ist heute nicht fließend, das kann man wohl sagen, egal, wie es früher sein mochte, selbst mit guten Beziehungen ist es diffizil. Aber du bist ja hier in deiner Stadt auch gut unter.
Und darüber kann ich froh sein. Ganz bestimmt. Nur der Kontakt nach Paris sollte doch noch da sein, wünschte ich mir. Hatte mir da wohl zu viel versprochen. Die Verbindungen zur Zentrale Frankreichs sind doch dünner gesät als erhofft. Aber das gibt momentan keinen Ausschlag für meine Arbeit.
Nur die Ruhe, Xena, das Jahr ist doch noch jung und hat womöglich viel mehr in Petto, als man jetzt ahnen könnte. Gehen wir ihm mit aller Freude und Gelassenheit entgegen. Aber sage mal, etwas Anderes, was mir letzten Samstag nicht so deutlich klar schien, dass ich mir später noch Gedanken darüber machen musste. Nämlich wegen Suse und Toren. Sind sie nun ein Paar oder ist es wieder nur eine lose Beziehung von Suse, wie sie es nennen würde?
Warum fragst du? Bist doch ansonsten nicht so neugierig.
Ach, das hat einen bestimmten Grund in diesem Zusammenhang, will ich damit sagen. Bevor ich mir da eine falsche Vorstellung machte, wollte ich dich erst fragen.
Ich kann mir auch vorstellen, worauf du anspielen wolltest. Du hattest dich darüber ja letzte Woche schon kurz ausgelassen. Aber um deine Frage zu beantworten, Suse lehnt es immer noch ab, eine feste Beziehung einzugehen. Also, ich finde, es ist eine rein freundschaftliche und berufliche Beziehung, mehr nicht.
Das dachte ich mir. Ich erzählte dir letztens schon davon. Dieser nette Däne tauschte an dem Abend mehr als einige lächelnde Blicke mit Kerstin aus, dass ich mir ausmalte, da könnte mehr sein, mehr daraus werden.
Ach, liebste Gwen, du warst mal wieder auf der Höhe deiner Zeit, aber die hat dich diesmal schon eingeholt. Die beiden hatten nämlich schon ihr erstes tète à tète. Wie mir Kerstin überglücklich mitteilte.
Ach so! Gutes Couple, die beiden. Und Suse verkraftet es oder hat sie Ressentiments dagegen?
Nein, sie ist d'accord, sie gönnt Toren das Glück. Da zeigt sie keine Unebenheiten, wie man sich auch denken kann. Ist da wohl noch ungebundener als du.
Ach, ja? Ganz toll. Und für Kerstin freut mich das ganz besonders, da sie doch ohne Beziehung zu versauern schien. Wie das Leben doch spielt! Als gäbe es Fügungen des Schicksals, wie damals mit Helena und Paris.
Ja, nur nicht so grausam, sondern mit Amors ganzer Zuversicht.
Richte Guy bitte einen lieben Gruß von mir aus, wenn ihr euch trefft, ja?
Ganz bestimmt, du weißt doch, wie er sich freut, von dir zu hören. Samstag zur selben Zeit wieder?
Ja, im Netcafe. Adieu Chèrie!
Ach, zut! Jetzt vergaß ich es wieder, sie nach meinem Traum zu fragen. Darf ich am Samstag nicht vergessen.
Knusch kam, wie auf Kommando zu Xena gerannt und streckte seinen Buckel mit einem wiederholten Miau gegen ihr Bein. Ja, ist ja gut mein Kater, ich weiß, es ist Zeit fürs Abendessen. Du hast Hunger, wie ich. Klar. Und danach geht es nochmals kurz vor die Tür.
Als sie ihren kleinen Rundgang beendet hatten und ins Haus zurückgegangen waren, rannte Knusch flink vor, denn er musste Signore Vista im Flur entdeckt haben, so sehr eilte es ihn.
Ciao, Cesare, sind sie auf ihrem Sprung?
Hallo Knusch, hallo Xena! Nein, ich war gerade gekommen, da sah ich Knusch um die Ecke springen. Geht ihr auch hoch?
Ja, es wird schon dunkel und wir wollten gleich wieder hoch, bei der Kälte.
Kommen sie doch auf ein Glas Frascati zu mir. Möchte zu gerne wissen, was ihnen Pavese weiter mitteilte?
Richtig. Er sagte schon sehr viel. Ziehe nur noch schnell die Jacke aus. Bin gleich zurück. Sagte Xena hastig.
Knusch, komm du gleich mit mir, alter Schnurrkater, ich habe noch eine Leckerei für dich. Rief Vista dem Kater zu.
Schrrh. Gab Knusch seine Bestätigung zu verstehen.
Xena hing ihre Jacke an einen Haken und eilte kurz entschlossen in ihr Wohnzimmer, um das Buch zu greifen, das sie dabei haben wollte, falls ein Zitat verlangt sein sollte.
Vista hatte schon zwei Gläser auf den Tisch gestellt und als Xena hereinkam, nahm er eine Flasche Wein und schenkte ein.
Nun, haben sie sich jetzt mit Cesare Pavese angefreundet, oder passt er ihnen nicht? Manche mögen ihn nicht, weil sie glauben, er sei pessimistisch, was keineswegs zutrifft, wenn man seine Tagebücher richtig liest und versteht.
Da kann ich sie nur bestätigen. Der Mann hat echt Tiefe, auch in aller Kürze, so weit ich das bisher nachlesen konnte, das heißt konkret bis 1940. Aber mir fiel bald auf, dass die Zeit austauschbar sein könnte, ich meine, ebenso unsere Zeit sein könnte, literarisch, in der Art, wie er schreibt?
Ein guter Einwand, es ist vielmehr Persönliches, als Kollektives, das er zum Ausdruck bringt, wie ungewollt, aus tiefster Seele.
Exakt, so empfinde ich auch, je weiter ich lese. Es sind Gedanken und Einstellungen von ganz anderer Tragweite als etwa zum Vergleich mit den Tagebüchern von Albert Camus, an die ich denken musste, die doch mehr Außeneinfluss zeigen, als drückte die Zeit auf die Person von Camus. Während es bei Pavese umgekehrt zu sein scheint, er drückt von seinem Inneren nach außen, auf seine Zeit, aber auch auf andere Zeiten, denn, ja, wahrhaftig, es ist heute ebenso relevant, was er empfindet, wie damals, als es aus dem Quell seiner Gedanken heraussprudelte. Ja, jetzt da ich mit ihnen darüber rede, fällt es mir umso deutlicher auf.
Man muss darüber reden, Xena, lesen allein genügt oft nicht, was Literatur angeht. Cesare Pavese hätte es auch so gesehen, obwohl er seine Tagebücher für sich behielt, bis zu seinem Tod, meine ich. Aber das trifft doch auch auf viele andere zu, wie man weiß.
Genau. Besonders, wenn einer seine tiefsten Gedanken so offen frei notieren kann und dies in jener harten Zeit, auch in Turin.
Assolutamente!
Xena griff jetzt nach dem Buch und blätterte es durch bis zur Mitte, wohl um ein Zitat zu finden, das ihr in den Sinn kam. Aber bevor sie es vorlas, schaute sie Vista an, der lächelte, wie das wohl nur Italiener können, als wollte er ihr alle Sonne Riminis damit zeigen.
Sie fing sich und fand ihren Gedanken wieder. Wie er schon anfängt, dieser Pavese! Selbst in der Übersetzung kommt das sehr gut durch.
Es ist eine sehr gute Übersetzung, wie ich feststellen konnte, weil ich es auch selbst ins Italienische zu übersetzen suchte, in meinen Gedanken.
Ich bin da ganz hin und her gerissen. Setzte Xena darauf fort und las dann endlich das Zitat vor, das sie vorher aufschlug.
Um zu empfinden, was Stil ist, braucht man...
Und schon gibt er gute literarische Empfehlungen, um sich darauf am selben Tage noch selbstkritisch, persönlich zu durchleuchten, per Gewissensprüfung, um darauf Gefühle zu beschreiben, differenziert, ausgewogen, wie wenige es können, ja sich wagten, und vor allem, wie sie heute genauso erachtet sein sollten. Dabei immer solche lapidaren Erkenntnisse, wie hinweisend, erwähnen, wie, ja, wie hier:
Das Geheimnis des Lebens besteht im Grunde darin, dass wir handeln, als besäßen wir das, was uns am schmerzlichsten fehlt.
Ich finde diese Sprache aktuell grandios, ja! Ohne zu übertreiben.
Danke Signore Cesare Vista für diesen Cesare.
Wieso habt ihr eigentlich den gleichen Namen? Sind sie deshalb auf ihn gestoßen?
Nein, in Italien ist das ein gängiger Name, schon seit Jahrhunderten.
Stimmt, wenn ich mal nachdenke, fällt mir ein Borgia ein, der so hieß.
Richtig, Pavese war literarisch sehr bewandert, er schrieb auch Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen, war gerne Literaturkritiker für Zeitungen, schrieb fundierte Essays, wie auch Romane über die Landbevölkerung und Novellen in sehr bildhafter Sprache über die Landschaften, in denen er lebte, rund um Turin, bis nach Sizilien, beschrieb darin die Menschen, die Jugendlichen, sehr feinfühlig, ohne kitschig zu wirken, realistisch, was sehr gut ankam bei den Lesern.
Ich las das auch heraus. Er wollte sehr freigeistig sein, als ob er sich selbst wie aus einer Vogelperspektive betrachtete. So wie er hier sagte: In allen Dingen ist der Irrturm der, eine Haltung einzunehmen, einmal und dann weiter, immer so weiter. Also eine Gewohnheit, die wir uns aneignen. Nichts besonderes, könnte man meinen. Aber es zu beschreiben, das ist dann doch das Besondere. Was er dann noch mit entsprechenden Beispielen unterlegt, wie ein Analytiker.
Genau, ein Analytiker, das Kompliment würde er gerne annehmen, glaube ich. Entgegnete Vista.
Sicherlich. Wollte Xena weiter feststellen.
Und einer, der auch so in unsere Zeit gepasst hätte, passen würde, der hier gut aufgehoben wäre. Weil die Ausdrucksweisen, die er benutzt absolut up to date sind, wie gerade hier zu lesen ist: Ereignisse mit Verfallsfrist. Oder vertikale Menschen, womit er Romantiker meint. Ideen voller Esprit.
Dem stimme ich ganz und gar zu. Steigerte sich Vistas Stimme.
Er beschäftigte sich mit vielem intensiver und anders als die Leute seiner Zeit, bis zur mentalen Gänsehaut, sozusagen.
Ich mag seine lapidaren Feststellungen, wenn er zum Beispiel sagt: Liebe ist die Sehnsucht nach Erkenntnis.
Dann steckt in dieser kurzen Phrase sehr viel drin, von seiner Persönlichkeit, aber auch von seiner Erfahrung die er weitergeben will. So etwas hatte ich bisher noch nie lesen dürfen. Hören sie, hier:
Jeder von uns hat einen Reichtum an Dingen, an Taten, an Gesten, welche die Symbole des eigenen Glücks sind.
Wundervoll. Ist er eigentlich heute noch so beachtet in Italien, wie er es verdiente?
Oh ja, sehr. Die Jugend beginnt von Neuem, ihn zu mögen. Ich glaube, seine Zeit kommt erst jetzt wieder, mit der Woge der Realromantik, die sich anbahnt. Er hätte es wohlverdient, sicher. Denn er hat uns noch viel zu sagen. Wie auch hier: Das Problem ist nicht das eigene Schicksal, sondern dass man mit der eigenen Sehnsucht wächst.
Das sind weitaus mehr noch als Aphorismen, das sind Guidelines, würde ein Engländer treffend sagen, und nicht nur witty prosa, wie es Pavese selbst ausdrückt. Every man out of his honour. Oder: Es gibt mehr Dinge über die wir nicht schreiben, als solche, über die wir schreiben.
Wie auch diese Hinterfragung: Die Erinnerung ist die Abwesenheit von Fantasie.
Aber woher kommt es, dass die Übung der Erinnerung eine Freude ist?
Oder auch hier. Einen Ritus zelebrieren ist, sich rechtfertigen, was die große Aufgabe des Lebens bedeutet. Und nur die Einzigartigkeit rechtfertigt; der absolute Wert. Mut haben und Recht haben, die beiden Pole der Geschichte und des Lebens. Der eine regiert im Allgemeinen den anderen.
Und weiter meint er: Warum sehnt man sich danach ein schöpferisches Genie zu sein? Um die tägliche Anstrengung durch zu halten, dass alles, was man tut, der Mühe wert ist. Man strebt danach, eine Arbeit zu tun, um das Recht zu haben, sich auszuruhen. Man verwechselt immer das, was man ist, mit der Wahrheit! Wir sind nicht auf der Welt, um das Schicksal in Freizeit zu verwandeln. Nichts vollendet sich für den Rest, wir beginnen immer neu. Nicht Worte, eine Geste nur.
Phänomenal schon, wenn man nur solche Auszüge liest. Umso bedeutender dann sein letzter Satz: Ich werde nicht mehr schreiben! Welch eine Vergeudung, welch ein Verlust! Bedauerte Xena.
Absolut! Ohne Übertreibung. Was hätte er noch alles schreiben können? Er war gewiss erst am Anfang. Meint Vista.
Aber, es ist schon spät geworden Signorina. Trinken wir aus, Knusch schläft schon. Jetzt muss er unsanft geweckt werden oder hier bleiben.
Dürfte er denn hier bleiben, bis morgen früh?
Certo, selbstverständlich.
Gute Nacht, Cesare.
Abgemacht! Buona notte, carissima.
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